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| ![]() Parolin: „Segne uns, Heiliger Vater Johannes Paul II.! Segne diese Kirche des Herrn auf ihrem Weg“vor 33 Stunden in Chronik, 6 Lesermeinungen Staatssekretär Kard. Parolin: „Sein gesamtes Leben und seine Sendung lebte er in totaler Transparenz vor den Augen Gottes. Wer sich bewusst ist, dass er unter dem Blick Gottes lebt, hat nichts zu verbergen…“ - VIDEO - UPDATE: Predigt in voller Länge! Vatikan (kath.net/Polnische Bischofskonferenz/VaticanNews/pl) „Wie die unzähligen Pilger, die immer wieder zu dieser Basilika kommen und am Altar, wo sein Leichnam ruht, um seine Fürsprache bitten, wiederholen auch wir heute: Segne uns, Heiliger Vater Johannes Paul II.! Segne diese Kirche des Herrn auf ihrem Weg, damit sie eine Pilgerin der Hoffnung sein kann“, sagte Kardinal Pietro Parolin, Staatssekretär des Heiligen Stuhls, während der Heiligen Messe im Petersdom anlässlich des 20. Todestages des polnischen Papstes. „Sein gesamtes Leben und seine Sendung lebte er in totaler Transparenz vor den Augen Gottes. Wer sich bewusst ist, dass er unter dem Blick Gottes lebt, hat nichts zu verbergen und fürchtet sich nicht vor den Blicken der Menschen. Hierin liegt sicherlich eine der Grundlagen für den außerordentlichen Mut und die Beständigkeit des Glaubenszeugnisses von Johannes Paul II. vor den Menschen“, sagte der vatikanische Staatssekretär. Kardinal Parolin erinnerte an die Ereignisse vor 20 Jahren und verwies auf „den wachsenden, zahllosen, unvorstellbaren Zustrom von Menschen voller Zuneigung und Dankbarkeit, die nach Rom strömten, um ihrem großen Hirten auf Erden den letzten Abschied zu nehmen, stellvertretend für die noch größeren Menschenmengen, die sich ihm im Gebet anschlossen“. Gottes besondere Fürsorge „Unser Heiliger Vater war sich bewusst, dass er von Gott zu diesem Leben und zum päpstlichen Dienst berufen worden war, aber er wusste auch, dass Gott ihn auf außergewöhnliche Weise unterstützte und beschützte“, erläuterte der Staatssekretär des Heiligen Stuhls. Er zitierte die Worte Johannes Pauls II. aus seinem Testament: „Gottes Vorsehung hat mich auf wundersame Weise vor dem Tod bewahrt. Er, der einzige Herr über Leben und Tod, hat mir dieses Leben verlängert, es mir gewissermaßen neu geschenkt. Von nun an gehört es noch mehr ihm.“ Papst zur Jahrtausendwende Kardinal Parolin erinnerte auch an die Worte des Primas von Polen, Kardinal Stefan Wyszyński, der ihm gesagt hatte, dass „die Aufgabe des neuen Papstes“ darin bestehen werde, „die Kirche in das dritte Jahrtausend zu führen“. Dies bereitete ihn darauf vor, die große kirchliche und historische Mission zu verstehen, die ihm anvertraut worden war und auf die er während der 26 Jahre seines immensen Pontifikats „mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzer Kraft“ zu antworten suchte, indem er als unermüdlicher Pilger „bis an die Enden der Erde“ in die entferntesten Winkel der Welt reiste, um dorthin die Botschaft des Evangeliums Jesu zu bringen“, betonte der vatikanische Staatssekretär. Großes Jubiläum 2000 Er fügte hinzu, dass das Große Jubiläum des Jahres 2000 ein besonderer Moment im Pontifikat von Johannes Paul II. gewesen sei. „Wir erinnern uns gut daran, wie das Ereignis des Großen Jubiläums, auf das er sich seit langem konzentriert hatte, den Höhepunkt seines Lebens, fast die Erfüllung seiner Mission darstellte“, sagte Kardinal Pietro Parolin. „In seiner glühenden Liebe zu Jesus Christus betrachtete er das Geheimnis der Menschwerdung als Mittelpunkt der Weltgeschichte und wollte alle Dimensionen der Wirklichkeit, der Kirche und des menschlichen Handelns, zur Wiederentdeckung ihrer Bedeutung in Bezug auf die Person Christi führen.“ Einer der Väter des Konzils Johannes Paul II. erinnerte sich mit Dankbarkeit und Stolz daran, dass er als Bischof am Zweiten Vatikanischen Konzil „vom ersten bis zum letzten Tag“ (Zitat aus seinem Testament) teilgenommen hatte und war überzeugt, dass „es lange dauern wird, bis neue Generationen von diesem Reichtum profitieren können“. Das Konzil war für ihn ein Kompass, der ihm Orientierung in der universalen Hirtentätigkeit für die Kirche und die gesamte Menschheit gab“, so der Staatssekretär. Wie er hinzufügte, wandte sich der polnische Papst „mit Autorität und Entschlossenheit nicht nur an die Katholiken, sondern auch an die Nationen und Regierungen, damit sie sich ihrer Verantwortung für die Verteidigung von Gerechtigkeit, Menschenwürde und Frieden bewusst werden.“ Papst des Friedens Kardinal Parolin dankte Johannes Paul II. für seinen „unermüdlichen Einsatz für den Frieden, seine eindringlichen Warnungen, seine diplomatischen Initiativen, mit denen er bis zuletzt Kriege zu verhindern suchte. Und dies auch am Ende seines Lebens, als die Zerbrechlichkeit seiner körperlichen Kräfte bereits offensichtlich war und obwohl viele seiner Appelle und Warnungen leider unbeantwortet blieben, wie es selbst großen Propheten passiert.“ Zeugnis einer sich verändernden Welt „Im Laufe seines Lebens und seines langen Pontifikats hat Johannes Paul II. viele Veränderungen erlebt, und in den letzten zwanzig Jahren haben sich noch mehr Dinge verändert. Doch das Zeugnis der Heiligen bleibt so beständig und lebendig wie die Treue Gottes, auf der es beruht“, sagte Kardinal Parolin. Er ermutigte uns, uns an die Heiligen zu wenden „als Fürsprecher, um die Gnade Gottes im Überfluss zu erlangen, die wir heute brauchen. Gnade für die Kirche auf ihrem Weg, die Gnade der Erlösung für alle Menschen, die Gnade, den Frieden innerhalb der Nationen und zwischen ihnen ständig wiederherzustellen.“ Botschaft von Kardinal Ratzinger Kardinal Parolin erinnerte daran, dass Kardinal Ratzinger während der Beerdigung von Johannes Paul II. dessen geliebte Seele der Muttergottes anvertraute, die ihn jeden Tag leitete und ihn dann in die ewige Herrlichkeit ihres Sohnes einführte. Und er brachte auch die Gewissheit des Volkes [Gottes] hinsichtlich der Heiligkeit des verstorbenen Papstes zum Ausdruck, indem er sich direkt an ihn wandte, der „am Fenster des Hauses des Vaters steht, uns sieht und uns segnet: ‚Ja, segne uns, Heiliger Vater!‘“ Segne uns, Heiliger Vater Johannes Paul II.! „Heute wiederholen auch wir, wie die unzähligen Pilger, die weiterhin zu dieser Basilika kommen und am Altar, wo sein Leichnam ruht, um seine Fürsprache bitten: ‚Segne uns, Heiliger Vater Johannes Paul II.! Segne diese Kirche des Herrn auf ihrem Weg, damit sie eine Pilgerin der Hoffnung sein kann. Segne diese zerrissene und orientierungslose Menschheit, damit sie den Weg zu ihrer Würde und ihrer höchsten Berufung findet und den Reichtum der Barmherzigkeit, der Liebe Gottes erkennt!‘“, schloss Kardinal Parolin. Die Heilige Messe in der Vatikanischen Basilika war der Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag des Übergangs von Johannes Paul II. in das Haus des Vaters. Gemeinsam mit Kardinal Parolin zelebrierten unter anderem Kardinal Stanislaw Ryłko und Kardinal Stanisław Dziwisz, der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Tadeusz Wojda, sowie eine große Gruppe von Kardinälen, Bischöfen und Priestern. Neben zahlreichen Vertretern des diplomatischen Korps, darunter der polnische Botschafter beim Heiligen Stuhl, Adam Kwiatkowski, nahm auch eine Delegation italienischer Parlamentarier unter der Leitung von Premierministerin Giorgia Meloni teil. UPDATE – kath.net dokumentiert diese Predigt von Kardinal Parolin zum zwanzigsten Todestag in der Hl. Messe im Petersdom in voller Länge in eigener Arbeitsübersetzung aus dem Italienischen - Quelle: Vatican News Meine Herren Kardinäle, Die meisten von uns erinnern sich noch sehr gut an diese Tage vor zwanzig Jahren. Wir erinnern uns an den Kreuzweg am Karfreitag im Kolosseum, bei dem die Gebete der Menge vom Bild des Papstes begleitet wurden, der in seiner Kapelle das Kreuz umarmt. Wir erinnern uns an seinen Auftritt am Fenster mit Blick auf den Platz, um den Ostersegen zu spenden, doch es verschlug ihm die Sprache verschlagen. Schließlich erinnern wir uns – gemeinsam mit der gesamten Kirche und einem großen Teil der Menschheit – an die Erwartung der Begegnung unseres geliebten Papstes mit dem Herrn, die am Abend, am Vorabend des Barmherzigkeitssonntags, stattfand. Und dann ein wachsender, unaufhaltsamer, unvorstellbarer Zustrom voller Zuneigung und Dankbarkeit, in dem die Menschenmengen, die zum letzten irdischen Abschied von ihrem großen Hirten nach Rom gekommen waren. Sie repräsentierten die noch größeren Menschenmengen, die sich ihm im Gebet angeschlossen hatten, in seiner langen Krankheit, in Solidarität mit dem Leid der Welt, während er sich vertrauensvoll in die Arme des barmherzigen Vaters begab. So erfüllten sich die Worte Jesu, die wir vorhin im heutigen Evangelium gehört haben: „Amen, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat das ewige Leben; er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod ins Leben hinübergegangen“ (Joh 5,24). In seiner letzten poetischen Komposition – einer berührenden Meditation an der Schwelle zur Sixtinischen Kapelle (Römisches Triptychon, 2003) – betrachtete und las Johannes Paul II. die gesamte Wirklichkeit, von der Schöpfung bis zum Jüngsten Gericht, im Licht des Blicks Gottes, als eine Vision Gottes, den er „den zuerst Sehenden“ nannte. Und er erinnerte sich an die Worte aus dem Hebräerbrief, die ihm sehr am Herzen lagen, und wiederholte sie viele Male: „Omnia nuda et aperta sunt ante oculos Eius – Alles ist nackt und bloß vor seinen Augen“ (Hebr 4,13). Es besteht kein Zweifel, dass sein gesamtes Leben und seine Mission in totaler Transparenz vor den Augen Gottes stattfanden. Wer sich bewusst ist, unter dem Blick Gottes zu leben, hat nichts zu verbergen und hat keine Angst vor den Blicken der Menschen. Hierin liegt sicherlich eine der Grundlagen für den außerordentlichen Mut und die Beständigkeit des Glaubenszeugnisses von Johannes Paul II. vor den Menschen, in jeder Situation, während seines gesamten Lebens und während der außergewöhnlichen Dauer seines Pontifikats. Er wollte nie den Menschen gefallen, sondern Gott. Er lebte vor seinen Augen. Unser Heiliger Vater war sich bewusst, dass er von Gott zu diesem Leben und zum päpstlichen Dienst berufen worden war, aber er wusste auch, dass Gott ihn auf außergewöhnliche Weise unterstützte und beschützte. Während der Geistlichen Exerzitien im Großen Jubiläumsjahr schrieb er zum Gedenken an den Tag des Attentats auf dem Petersplatz folgende Worte „für sein Testament“ nieder: „Die göttliche Vorsehung hat mich auf wundersame Weise vor dem Tod bewahrt. Er, der alleinige Herr über Leben und Tod, hat mir dieses Leben verlängert, es mir gewissermaßen wieder geschenkt. Von nun an gehört es noch mehr ihm. Ich hoffe, er wird mir helfen zu erkennen, wie lange ich diesen Dienst, zu dem er mich berufen hat, noch fortsetzen muss. Ich bitte ihn, mich zurückrufen zu wollen, wenn er es will. ‚Im Leben und im Tod gehören wir dem Herrn … wir sind im Herrn‘“ (Testament des Heiligen Vaters Johannes Paul II., 12.-18. März 2000). Bei derselben Gelegenheit erinnerte der Heilige Papst auch daran, wie der Kardinalprimas von Polen, Stefan Wyszyński, ihm am Tag seiner Wahl gesagt hatte, dass „die Aufgabe des neuen Papstes“ darin bestehen werde, „die Kirche in das dritte Jahrtausend einzuführen“ (ebd.). Dies hatte ihn darauf vorbereitet, die große kirchliche und historische Mission zu verstehen, die ihm anvertraut worden war und die er in den 26 Jahren seines immensen Pontifikats „mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzer Kraft“ zu erfüllen bereit war. Dabei drang er bis in die entlegensten Winkel der Erde vor, ein unermüdlicher Pilger „bis an die Enden der Erde“, um dort die Botschaft des Evangeliums Jesu zu bringen. Wir erinnern uns mit Dankbarkeit und Bewunderung an seinen unermüdlichen Einsatz für den Frieden, seine eindringlichen Warnungen seine diplomatischen Initiativen, mit denen er bis zuletzt versuchte, Kriege zu vermeiden. Und dies auch am Ende seines Lebens, als die Zerbrechlichkeit seiner körperlichen Kräfte bereits offensichtlich war und obwohl viele seiner Appelle und Warnungen leider unbeantwortet blieben, wie es selbst großen Propheten passiert. Die Gestalt dieser Welt verändert sich schnell. Der heilige Johannes Paul II. hat im Laufe seines Lebens und seines langen Pontifikats viele Veränderungen erlebt, und in den letzten zwanzig Jahren haben sich noch mehr Dinge verändert. Doch das Zeugnis der Heiligen bleibt so fest und lebendig wie die Treue Gottes, auf der es beruht. Wir können uns daher an sie als Fürsprecher wenden, um die göttliche Gnade, die wir heute brauchen, im Überfluss zu empfangen. Gnade für den Weg der Kirche, Gnade für die Rettung aller Menschen, Gnade für die ständige Wiederherstellung des Friedens in und zwischen den Nationen, sodass es wieder Sinn macht, von einer „Familie der Völker“ zu sprechen – wie es der Heilige Vater tat, als er die ganze Welt in Liebe umarmte. Zum Abschluss seiner Predigt bei der Beerdigung von Johannes Paul II. Kardinal Ratzinger – damals Dekan des Kardinalskollegiums und wenige Tage später sein Nachfolger – dessen geliebte Seele der Mutter Gottes anvertraute, die ihn jeden Tag leitete und ihn dann in die ewige Herrlichkeit ihres Sohnes einführte. Er brachte auch die Gewissheit des Volkes [Gottes] hinsichtlich der Heiligkeit des verstorbenen Papstes zum Ausdruck, indem er sich direkt an ihn wandte, der „am Fenster des Hauses des Vaters steht, uns sieht und uns segnet: ‚Ja, segne uns, Heiliger Vater!‘“ Heute wiederholen auch wir, wie die unzähligen Pilger, die weiterhin zu dieser Basilika kommen und am Altar, wo sein Leichnam ruht, um seine Fürsprache bitten: ‚Segne uns, Heiliger Vater Johannes Paul II.! Segne diese Kirche des Herrn auf ihrem Weg, damit sie eine Pilgerin der Hoffnung sein kann. Segne diese zerrissene und orientierungslose Menschheit, damit sie den Weg zu ihrer Würde und ihrer höchsten Berufung findet und den Reichtum der Barmherzigkeit, der Liebe Gottes erkennt! Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() Lesermeinungen
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