Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
  2. Psycho-Tests für Schweizer Priester
  3. Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
  4. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für 2025 und 2026!
  5. Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
  6. 2024 mehr Austritte bei den landeskirchlichen Protestanten als bei den Katholiken
  7. Lambrecht fordert: Lebensschutz in der neuen Koalition verbessern, trotz anderslautender SPD-Wünsche
  8. Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
  9. „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
  10. Die Vernunft des Glaubens – Zum 20. Todestag des heiligen Johannes Paul II.
  11. Hilfe! Mein Kind tut sich so schwer mit dem Lernen!
  12. 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
  13. Trauriger Rekord: Fast 10.000 Euthanasietote in den Niederlanden im Jahr 2024
  14. ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
  15. Lourdes verhüllt Mosaike des mutmaßlichen Missbrauchstäters Pater Marko Rupnik

Irischer Bischof verteilte am Stadtplatz Aschenkreuz

23. März 2025 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Irland ist nicht für immer verloren!“ Die Kirche müsse hinausgehen, um den Menschen Jesus zu bringen, ist Bischof Alphonsus Cullinan überzeugt.


Waterford (kath.net / pk) „Irland ist nicht für immer verloren“. Das sagt Bischof Alphonsus Cullinan nach einer sechsstündigen Straßenmission am Aschermittwoch in Waterford City, wie das „National Catholic Register“ berichtet. Hunderte Menschen ließen sich von ihm das Aschenkreuz geben.

„Die Reaktion war demütigend“, sagte er dem „Register“. Er sei sehr berührt gewesen, als so viele Menschen innehielten, um sich das Aschenkreuz geben zu lassen. „Es ist etwas Außergewöhnliches, das Kreuzzeichen auf die Stirn eines Menschen zu zeichnen und zu sagen: ,Denke daran, dass du Staub bist und in Staub zurückkehren wirst‘, und sie antworten zu hören: ,Danke‘ oder ,Amen‘. Was für ein Mysterium!“

„Ich bemerkte die Furchen auf den Stirnen der Menschen – Furchen des Schmerzes, der Sorge, des Stresses, der Angst“, berichtete Cullinan. „Jesus ist gekommen, um unsere Sorgen zu lindern, die Unterdrückten und die Gefangenen zu befreien. Das sind wir alle, die Freiheit und Heilung suchen.“


Der Bischof ist überzeugt, dass die Kirche hinausgehen muss, an die Ränder, um die Heilung Christi dort hin zu bringen. „Die Kirche muss dorthin gehen, wo die Menschen hingehen“, ist er überzeugt. „Viele Menschen vergaßen einfach oder wussten nicht, dass Aschermittwoch war, aber als sie den Bischof mit einer Schale voller Asche auf dem Stadtplatz sahen, wurden sie daran erinnert. Einige Leute sahen mich, gingen vorbei und fanden dann heraus, was ich tat, und kehrten um, um Asche zu holen!“

Der 65-jährige Bischof Cullinan wurde 1994 zum Priester für die Diözese Limerick geweiht und 2015 zum Bischof geweiht. Er hat eine sehr klare Haltung zum Lebensschutz und in der Gender-Debatte. In seinem ersten Hirtenbrief 2015 hinterfragte die gleichgeschlechtliche „Ehe“; sie berücksichtige die Rechte der Kinder zu wenig. Außerdem stellte er klar: „: „Die Verbindung eines Mannes und einer Frau ist etwas anderes als jede Art von Beziehung zwischen zwei Männern oder zwei Frauen.“

Als 2018 die irischen Abtreibungsgesetze nach einem Referendum liberalisiert wurden, erklärte Cullinan in einem Radiointerview, dass Katholiken, die beim Referendum mit „Ja“ gestimmt hätten, sich eingestehen sollten, dass sie gesündigt hätten.

Bischof Cullinan ist zuversichtlich, was den Glauben in Irland betrifft. Es gebe überall im Land neue „Feuer des Glaubens“, obwohl sich Irland immer säkularer präsentiere. „Die wichtigsten Medien und sozialen und politischen Führer haben im Großen und Ganzen eine Welt ohne Gott aufgebaut. Und die Ergebnisse sind immer die gleichen. Wirtschaftlicher Fortschritt und weltlicher Erfolg neben Verzweiflung, Familienzerrüttung, sozialem Zusammenbruch, zunehmenden psychischen Problemen und dem Verlust des Sinns des Lebens“, zählte der Bischof auf.

Dem gegenüber stehe „eine starke Gruppe von gläubigen Menschen, die einen authentischen Glauben an Jesus Christus suchen“, bemerkte er. „Sie haben den Mut, es zu tun. Irland ist nicht für immer verloren.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Hängematte 23. März 2025 
 

Ein tapferer Bischof!

Und ein guter Neuanfang.
Gottes Segen und viel Erfolg.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für 2025 und 2026!
  2. EINMALIGE CHANCE! Große Baltikum-Reise mit kath.net - Mit Erzbischof Gänswein!
  3. Eine wichtige BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
  5. Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
  6. Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
  7. Ist es ein Wunder durch Kardinal Pell? Kleinkind atmete 52 Minuten lang nicht mehr, überlebte!
  8. ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
  9. „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
  10. Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
  11. Psycho-Tests für Schweizer Priester
  12. Das Wunder des Karol Wojtyła
  13. „Habt keine Angst!“ – Christus macht wirklich frei!
  14. 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
  15. 2024 mehr Austritte bei den landeskirchlichen Protestanten als bei den Katholiken

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz