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Alexander Kissler: "Mit dem Klimafasten machen sich die Kirchen lächerlich"

25. März 2025 in Deutschland, 10 Lesermeinungen
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Man soll sieben Wochen auskommen mit ‚weniger Energie, anderer Ernährung, veränderter Mobilität und einer aktiven Gestaltung des eigenen Umfelds.‘ Ziel sei ein Zukunftsbild des Jahres 2050, ‚erstellt ganz aus dem grünen Musterkasten‘.


Berlin (kath.net/jg)
Der Journalist Alexander Kissler hat in einem Videokommentar vom 18. März die „Fastenaktion für Klimaschutz und Gerechtigkeit“ aufs Korn genommen, die von Aschermittwoch, dem 5. März, bis Ostersonntag am 20. April läuft. In dem auf seinem YouTube-Kanal „Kissler-Kompakt“ veröffentlichten Kommentar wirft er den teilnehmenden katholischen und evangelischen Verbänden und Organisationen, darunter mehrere katholische Bistümer, vor, den eigentlichen Sinn der vorösterlichen Fastenzeit zu verfehlen und stattdessen in grünen Klimaschutzaktivismus zu verfallen.

Die „Kirchensteuerkirchen“ könnten mit dem christlichen Fasten wenig anfangen. „Und wenn sie sich doch aufraffen, wird es albern. Gerade rufen sie zum Klimafasten auf. Willkommen im Nonsens“, sagt Kissler wörtlich und zieht am Ende folgendes Fazit: „Christliches Fasten – das war einmal ein Weg der persönlichen Umkehr zu Gott. Heute soll es der Weg der Kirchensteuerkirchen hin zum Klimaaktivismus sein.“


Christliches Klimafasten bestehe darin, „sieben Wochen lang zum Klimaschutzaktivisten zu werden“. Zur Vorbereitung auf Ostern, „das höchste christliche Fest, sollen Christen so leben, dass Luisa Neubauer nichts dagegen hat“, kommentiert der Journalist.

Man soll sieben Wochen auskommen mit „weniger Energie, anderer Ernährung, veränderter Mobilität und einer aktiven Gestaltung des eigenen Umfelds.“ Ziel sei ein Zukunftsbild des Jahres 2050, „erstellt ganz aus dem grünen Musterkasten“.

Die Schirmherrschaft für das Klimafasten 2025 haben die Beauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für Schöpfungsverantwortung, Landesbischöfin Kühnbaum-Schmidt und Weihbischof Lohmann, Vorsitzender der Arbeitsgruppe für ökologische Fragen der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz übernommen.

Kisslers Kommentar dazu: „Schon die Titel zeigen: Hier ist der Apparat bei sich.“ Insgesamt gibt es „24 evangelische und katholische Partner*innen. Wo man klimaschützt, gendert man auch.“

Einen Teil seines Kommentars widmet Kissler den kirchensteuerfinanzierten Institutionen, die er für die von ihm kritisierte Entwicklung mitverantwortlich macht. Wörtlich sagt er: „Den Kirchensteuerkirchen ist das Interesse am Christentum abhandengekommen. Hier trifft ein allgemeines Bildungsproblem auf kirchliche Orientierungslosigkeit. Wenn Institutionen mehr Geld als Geist haben, machen sie geist-lose Dinge. Wenn ein Apparat da ist, will er funktionieren, auch wenn er nicht weiß, weshalb.“

 


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Lesermeinungen

 lesa 27. März 2025 

Der Mainstream-Zug führt niemanden in den Himmel

Was liest man da? "Die Bischöfe sollen bei dem bleiben, wovon sie was verstehen." Hm, wenn man an
den synodalen Weg denkt - der Vorschlag ist etwas bedenklich!
Liegt etwa aber hier die Ursache des Fehlgriffs?
Könnte es sein, dass sie, wenn sie sich in die tradierte Lehre der Kirche vertieft hätten, bzw. sich wieder darauf konzentrieren würden, statt auf den Zug mehr oder weniger mainstream-bestimmter, ideologisierte Themen Abstand nehmen und den ihnen von Gott erteilten Auftrag erfüllen würden: "Verkünde die gesunde Lehre, gelegen oder ungelegen" (Tim). Besonders wenn der Lehren, die den Ohren schmeicheln, Legion sind. Und wenn es dann an die "Weizenkornarbeit" geht, so ist es ja gerade das, was die Kirche wachsen lässt und was ihr jetzt so sehr fehlt.


0
 
 Ludwig Windthorst 27. März 2025 
 

Sehr richtig, @modernchrist

Mit Mühe musste ich die Verlesung des Fastenhirtenbriefes unseres Erzbischofs über mich ergehen lassen. Immer die altbekannten Stereotype, das Anprangern der Ausbeutung der dritten Welt durch den Westen, die Folgen des Klimawandels etc., etc.

Wie wäre es, wenn der Herr EB sich mal Opfergruppen annähme, die vom Mainstream ausgeblendet werden.
Die Schüler und Lehrer, die jeden Tag mit Angst vor Mobbing und Gewalt durch Migranten in die Schule gehen. Die, wie man liest, häufig schon aus Angst zum Islam konvertieren.
Die Rentner, die nach 40 und mehr Jahren Arbeit, so wenig Rente bekommen, dass sie Flaschen sammeln müssen.
Die vielen Kinder, die ohne Geborgenheit in dysfunktionalen Patchwork-Verbindungen aufwachsen, weil ihre Eltern der Zeitgeistpropaganda, leider auch oft von der Kirche mitgetragen, gefolgt sind.


1
 
 modernchrist 27. März 2025 
 

Die Papiere der Bischöfe sollen

bei dem bleiben, wovon sie was verstehen! Oder fänden sie es super, wenn sich die Politiker permanent in die Theologie und Kirchenstruktur der kath. Kirche einmischen würden?
Schuster bleib bei deinen Leisten! Oder finden sie ihre Sachen, ihre Hirtenaufgabe in der echten Seelsorge am Menschen und seinem Seelenheil uninteressant? Warum lassen sie ihre Papiere von Laienfunktionären/innen erarbeiten, aus denen keinerlei Weihe, keine Spiritualität und Hirtensorge spricht? Warum ist all das so wenig evangelisierend? Warum haben die Bischöfe nicht für die Fastenzeit dazu aufgerufen, sich mal 40 Tage mit dem Lebensrecht des ungeborenen Kindes zu beschäftigen? Als Vorbereitung auf die brutale Tötung Jesu? Und als Vorbereitung auf den Münchner Marsch fürs Leben am 3. Mai?


1
 
 Johannes14,6 26. März 2025 
 

Ergänzung: Dorothee Bär, CSU: "ÖKOTERRORISTEN" auf Felßners Hof

Während die Bengalos gezündet wurden und der Rauch in den Stall drang, sei der Ausgang durch ein großes Protest - Transparent versperrt gewesen,Ehefrau und Mitarbeiter hätten Todesangst gehabt.
Die "Tierschützer" von "Animal Rebellion" seien schon mehrfach auf den Hof gekommen.

Demokratie bedeutet für mich, miteinander - auch streitig - IM GESPRÄCH ZU BLEIBEN, ARGUMENTE AUSZUTAUSCHEN UND UM DIE BESTE LÖSUNG ZU RINGEN, wobei ein Spektrum von Meinungen abgebildet UND DER WÄHLERWILLE RESPEKTIERT WERDEN SOLLTE !

WAS wir momentan erleben, ist eine gräßliche PERVERSION der Demokratie, die sich anmaßt, sich "UNSERE DEMOKRATIE" zu nennen, MORALISCH AUF DER RICHTIGEN SEITE, angeblich tolerant und vielfältig zu sein.

Tatsächlich drängt, teils IM REGIERUNGSAUFTRAG, ausgeführt von NGOs (=großzügig unterstützt von Steuergeldern!) eine LINKS-WOKE MINDERHEIT der anders denkenden MEHRHEIT IHREN ABSTRUSEN WILLEN AUF - hofiert von (eingeschüchterten?) Politikern!

BT Drucksache 20/10952 NGOs !

www.youtube.com/watch?v=Ks9nGvDUMUw Frau Bär im Interview 26.3., NTV


4
 
 Johannes14,6 26. März 2025 
 

Ist Gewalt jetzt HOF - fähig ? Wenn sie von LINKS kommt ?

Der CSU-Kandidat für das Landwirtschaftsministeramt, der bayerischer Bauernpräsident Felßner zog gesten seine Minister - Kandidatur zurück, nachdem mehrere "Aktivisten" der "ANIMAL REBELLION" auf sein Privatgelände vordrangen, vom Dach des Stalls aus Bengalos zündeten, so daß sich Ehefrau und Mitarbeiter bedroht fühlten. Solche Bedrohung der Sicherheit könne er seiner Familie nicht zumuten.
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/felssner-ruec
Wenn es der Antifa nicht passt, werden mit Straftaten (Hausfriedensbruch, Bedrohung, oder auch Sachbeschädigung der CDU- Büros) mal kurz die Verhältnisse mit Gewalt "geordnet"? Und das sind dann die Inhaber der "Unsere Demokratie" und deren Deutungshoheit ??

"Animal Rebellion" ist ein Ableger von "Extinction Rebellion" und hat das Motto: "Konfrontation, Revolution, Aktivismus". Sie halten jede Art von Tierzucht für verwerflich, klimaschädlich, und fordern rein pflanzenbasierte Ernährung. Ideologie pur.

Gerne ein Bischofswort hierzu !

www.rnd.de/wissen/protest-bei-csu-politiker-was-steckt-hinter-animal-rebellion-


2
 
 Versusdeum 26. März 2025 
 

Wer indirekt zur Wahl von "Grünen" und sogar der SED aufruft,

wie die "Deutsche Bischofskonferenz" vor einem Jahr, hat sich selbst diskreditiert - nicht erst seit dem Verrat der CDU an ihren Wählern (und letztlich am ganzen Land) sofort nach der Wahl. Diese Wahlempfehlung war übrigens das Einzige, was diese Institution uns damals nach ihrer Vollversammlung zu sagen hatte. Oder als am Mammon klebende "N"GO vielleicht überhaupt noch zu sagen hat.
Mein Gott, wer kann diesen Augiasstall der Kirche auf deutschem Boden noch ausmisten und all die parallel- und gegenkirchlichen Strukturen von ZdK bis sündodalem Weg / "Ausschuss" (sic!) zerschlagen? Das müsste inzwischen schon fast ein Erzengel selbst übernehmen.


4
 
 dalex 25. März 2025 
 

Der Gott des Klimawandels

Klimafasten, um den Gott des Klimawandels gnädig zu stimmen. Bestimmt so wirksam wie ein Regentanz. Tatsächlich dient die Fastenzeit nur noch zur persönlichen Indoktrinierung und Verinnerlichung des woken Gutmenschentums. Für irgendwas muss die Religion bei den säkularen Zeitgenossen ja gut sein.


8
 
 Johannes14,6 25. März 2025 
 

Ich rate den "7 Wochen - Klimaschutzaktivisten" und der der "Schöpfungsverantwortung"

verpflichteten bischöflichen "Schirmherrschaft" des Klimafastens, sich doch bitte einmal mit der Realität vertraut zu machen!

Die bisherigen Massnahmen der "grünen Transformation" mit Abschalten der AKWs und Installation von "Erneuerbaren" haben genau das Gegenteil bewirkt von dem, was versprochen wurde: Strom wird mit MEHR CO2
als zuvor produziert, Atomstrom muß teuer von genervten Nachbarländern hinzugekauft werden (Doppelmoral!), die Bürger werden mit ENERGIEPREISEN BELASTET, die zu den HÖCHSTEN WELTWEIT GEHÖREN, dank garantierter Einspeisevergütung für Windkraftanlagen, =>Inflation!

Hinzu kommen GEFAHREN VOR ALLEM durch WINDRÄDER, die alles andere als umweltfreundl. sind:
Neben Zerstörung von Landschaftsbild und (historischen) Wäldern droht Kontamination von Boden und Nahrungsmitteln durch Gefahrstoffe im Mikroplastikabrieb ( PFAS, BPA) - Wildschweinleber deswegen schon ungenießbar!), Belästigung durch INFRASCHALL, und Austrocknen des Bodens (Störung des nächtlichen Taufalls)

www.wattenrat.de/2025/01/29/windenergie-hohe-mikroplastiknachweise-in-wildschweinen/


8
 
 Versusdeum 25. März 2025 
 

Wie praktisch immer: Ins Schwarze getroffen

Vergelt's Gott, lieber Herr Kissler!


8
 
 Johannes14,6 25. März 2025 
 

Kissler kompakt - treffsicher AUF DEN PUNKT

Herr Kissler hat vollkommen recht.
Und Bischöfe sollten bei dem bleiben, wovon sie etwas verstehen (sollten).
Wenn Sie mit gleicher Vehemenz sich für das Lebensrecht ungeborener und alter Menschen (Sterbehilfe) einsetzen würden, und Parteien in die Schranken weisen, die es gefährden, wäre schon VIEL GEWONNEN!
Aber weder Humanae vitae noch Evangelium vitae fanden in Deutschland (und leider auch in Rom) Beachtung.
25.3. 10h Horeb Lebenshilfe Aufiero zum Thema, hörenswert!


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