20. März 2025 in Spirituelles
Der Astronaut Butch Wilmore ist im Juni zu einer achttägigen Mission zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Nach acht Monaten konnte er jetzt zurückkehren.
Cape Canaveral (kath.net/jg)
„Jesus verwirklicht seinen Plan und seine Absichten“. Dieses Fazit zieht Barry „Butch“ Wilmore, einer der beiden Astronauten, die acht Monate auf ihre Rückkehr von der Internationalen Raumstation ISS warten mussten, aus den vergangenen Monaten.
Wilmore ist mit seiner Kollegin Suni Williams im Juni 2024 zu einer achttägigen Mission zur Raumstation ISS geflogen. Aufgrund technischer Schwierigkeiten konnten die beiden erst am 18. März dieses Jahres den Rückflug antreten.
Jesus verwirkliche seinen Plan und seine Absichten zu seiner höheren Ehre, sagt Wilmore in einem Interview kurz vor seiner Rückkehr auf die Frage, wie er die vergangenen Monate sehe. Das wirke sich auf das Leben jedes einzelnen aus und sei signifikant und bedeutend. Er sei deshalb zufrieden, weil ihm bewusst sei, das Gott am Werk sei. Manches sei gut, anderes erscheine uns nicht so gut, aber letztlich wirke alles zur höheren Ehre Gottes und für diejenigen, die glauben, sagt Wilmore mit Bezug auf das 11. Kapitel des Hebräerbriefes.
Für Wilmore ist dies sein bereits dritter Flug ins Weltall. Vor seiner Karriere bei der NASA war er Jetpilot bei der US-Marine und während seiner Laufbahn auf mehreren Flugzeugträgern stationiert. Anschließend war er als Testpilot tätig. 2000 wurde er ins Astronauten-Trainingsprogramm der NASA aufgenommen. 2009 war er mit dem Space Shuttle bereits zur ISS geflogen. Im September 2014 flog er mit einer Sojus-Rakete vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan zum zweiten Mal zur ISS wo er bis März 2015 blieb. Im November 2014 übernahm er das Kommando der Raumstation.
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